Welches Kleid passt zu meiner Figur?

Diese Frage ist nicht immer so ganz leicht zu beantworten.
Oft ist es so, dass man „traumhafte“ Vorstellungen hat und unbedingt gerade ein solches Kleid für den schönsten Tag im Leben haben möchte.
Aber, was einem so überaus gut gefällt, stimmt leider oft nicht mit dem überein, was man tatsächlich tragen kann.
Damit du ein Traumkleid bekommst, welches dir richtig gut steht und in welchem du auch sehr vorteilhaft wirkst, haben wir für dich ein paar wertvolle Tipps zusammengetragen und hoffen, dass wir dir damit ein wenig Sicherheit bei der Auswahl geben können.

Da wir uns ja hauptsächlich um Brautmode für „stärkere“ Frauen kümmern, sind auch unsere Tipps darauf ausgerichtet.

Schon bei der Auswahl des Stoffes ist bei Brautkleidern in großen Größen so einiges zu beachten.
Als Faustregel gilt, dass sich festere Stoffe, wie Satin oder Taft, viel besser eignen, als beispielsweise Chiffon.
Chiffon ist sehr weich und schmiegt sich an die Figur an. Für große Größen bedeutet das, dass die Pölsterchen nicht kaschiert, sondern unterstrichen werden. Und gerade das wollen wir ja vermeiden!

Wer es aber dennoch verspielt und zauberhaft liebt, für den kommt die Verarbeitung von Organza oder Tüll als Oberstoff ( über Satin ) in Frage.

 

Für große Größen ist auch nicht jeder Schnitt wirklich geeignet.
Wer kräftige Beine und/oder ein breites Becken hat, für den ist die A-Linie am besten geeignet.
Diese Kleiderform lässt die Taille schmaler wirken, besonders, wenn mit asymmetrischen Falten oder Raffungen kaschiert wird.
Sehr kleine Frauen wirken durch die A-Linie kleiner, als sie tatsächlich sind. Sie sollten deshalb einen anderen Schnitt wählen und auch keinesfalls ihr Kleid mit Elementen schmücken, die optisch in die Breite ziehen.
Das gilt hauptsächlich für waagerecht verlaufende Taillen- und Unterbrustbänder.

Den Empire-Stil können vor allem Frauen mit wenig Busen und auch wenig ausgeprägter Taille sehr gut tragen.
Der Blick wird bei dieser Form auf das locker und gut sitzende Dekolleté gelenkt.
Da das Kleid unterhalb der Brust weiter und auch locker geschnitten ist, eignet es sich wunderbar für Frauen mit Babybauch.

 

 

 

 

Abraten möchten wir hier von der sogenannten
Meerjungfrauen-Linie
.
Sie eignet sich wirklich nur für schlanke und für sehr gut proportionierte Frauen.
Ein solches Kleid soll die weibliche Figur bestens zur Geltung bringen. Es wirkt sehr sinnlich und sexy.

Wer einen schönen Oberkörper und eine schlanke Taille
hat, der kann auch den sehr beliebten Ballkleid-Stil tragen.
Während das Oberteil, oft bis hin zur Hüfte sehr eng geschnitten
ist, ist der Rock sehr voluminös  und erinnert an eine Königin.

Ein solches Kleid, möglichst mit Schleppe, ist natürlich ein Traum für die kirchliche Trauung.
Wer es später bei der Feier bequemer haben möchte, wählt am Besten ein Modell mit Doppelrock (abnehmbar).

Dieses Modell kannst du aber auch in kurz mit Petticoat tragen. Das wirkt dann sehr jugendlich und erinnert an die 50er und 60er Jahre.

Natürlich sind alle Kleider auch auf dem Standesamt tragbar. Meist entscheiden sich die Bräute jedoch für eine schlichtere Variante.
Das schmale bietet sich hier an. Es ist gerade geschnitten und
entfaltet seine Wirkung durch die Wahl des Materials.
Diese Art kann jede Frau tragen, wenn sie nicht übermäßig dicke Oberschenkel oder einen Kullerbauch hat.

Das Schmale sieht auch in kurzen Größen festlich aus.

 

Die Frage nach der Länge des Kleides liegt in deinem eigenen Ermessen.
Jeder hat so seine eigene Vorstellung. Dennoch sei darauf hingewiesen, dass sehr kleine Frauen in bodenlangen Kleidern manchmal wie „gestaucht“ aussehen.
Du solltest das vorher testen!
Sicher ist, dass kleine Frauen besonders gut kurze oder wadenlange Kleider tragen können. Das bedeutet allerdings, dass sie Bein zeigen müssen. Und nicht jedes Frauenbein ist dafür auch geeignet.
Wäge bitte in Ruhe ab und frag eventuell deine beste Freundin. Sie wird dir (hoffentlich) ehrlich sagen, was zu dir passt.

Meist haben mollige Frauen auch starke Oberarme, die sie nicht so gerne zeigen.
Man sollte deshalb möglichst ein Kleid mit Spitzenärmeln wählen, um die Polster weg zu mogeln.
Alternativ kann man aber auch ein Bolero, welches optisch perfekt zum Kleid passt, wählen. Sehr viele Bräute entscheiden sich für diese Variante.

Der Farbton des Kleides richtet sich in erster Linie nach der „Farbe“ der Braut.
Frauen mit sehr, sehr heller Haut sollten auf ein strahlend weißes Brautkleid lieber verzichten. Ihr ohnehin heller Teint erscheint durch ein weißes Kleid einfach noch blasser, als er tatsächlich ist.
Diese Frauen sollten sich für elfenbein oder andere Pastelltöne entscheiden, weil diese Farben für ihren Typ einfach am besten geeignet sind.

Frauen mit einem hellen Teint, der aber nicht blass wirkt, haben oft auch dunkle Haare. Sie können ein rein weißes Kleid sehr gut tragen, denn kräftig leuchtendes Weiß und dunkle Haare passen perfekt zueinander. Gerade durch die dunklen Haare kommt das Weiß des Kleides super zur Geltung.

Frauen mit einem eher dunklen Teint können leuchtende Farben, wie grün oder rot, sehr gut tragen. Aber auch leuchtendes Weiß ist für diesen Typ perfekt.

In Deutschland ist die Farbe „ivory“ am beliebtesten. Das strahlende „weiß“ trägt man hier nur sehr selten.
Die Tendenz geht jetzt sogar hin zu „shamp“, was aber schon recht dunkel und gewöhnungsbedürftig ist.

Ich möchte dich aber nicht beeinflussen und deshalb entscheide nun, in welchem Kleid du dich am wohlsten fühlen wirst.

 

Veröffentlicht unter Allgemein
Schlagworte: , , , , , , , , , ,
Button anzeigen
Button verbergen